terça-feira, 10 de março de 2015

AUGEN IN DER GROSS-STADT AM ABEND

Wenn du denn nach der Arbeit
Nach Hause gehst, in gestirnte Nacht,
wenn du auf der Bahnstelle stehst
mit deinen gerierten Sorgen:
da zeigt der Himmel
der rote Stern Mars
und wie in  einer Inszenierung
Millionen von anderen Sternen leuchten mit dabei:
König der Nächten, läuft das Gewölbe herum
als wäre es ein Theaterspiel... ein Jahresfest...
Was war den das? Nur Licht, aber
es beleucht alles und allem...
es erwärmt die Seele...er befreit die Gedanken...


Er läuft die glitzerne Wege lang,
König der Nächten, kriegerischer Gott, siegreich bekannt;
du siehst ihn am Himmel
und möchtest ihn am liebsten
nur einmal anfassen,
vieleicht ihn nach Hause bringen...
Unmöglich! Unmöglich!
Er gehört doch dem Himmel!

Zum zweiten mal siehst ihn wieder
als wenn er das Gewölbe wieder herum läufte in seinen Jahresfest!
Was war das wieder? Nur Licht, aber
er beleucht alles und allem...
er erwärmt die Seele...er befreit die Gedanken...

Du musst auf deinen Gang
durch Städte wandern;
unmöglich den Himmel nicht beachten,
unmöglich den Stern Mars nicht sehen...
Am liebsten würde er nur auf deinem Garten scheinen
Am liebsten täts du eihn nur für dich behalten
Unmöglich! Unmöglich!
Falls es so wäre, behälte der Himmel in sich eine grosse Lücke
Gerade wo es am liebsten steht, am schönsten scheint...

Bist aber zufrieden, bist aber fröhlich,
Weil er wenigstens auf deinen kleinen Weg scheint,
und deine Seele erwärmt,
und deine Gedanken befreiet...
und so hast du dein Lebensglück!

Ellen Crista